The Final Countdown (1)…

Januar 26, 2007

So alle zusammen, das wird jetz erst mal mein letzter Bericht, denn das Auslandssemester ist vorbei und wann das nächste Mal wieder Action ist… wer weiß!

 

Aber jetzt muss ich euch erst mal erzählen, was denn so an und nach Weihnachten noch alles passiert ist.

Heiligabend, wie es sich gehört, hab ich mich mittags erst mal faul aufs Dach meiner Hall zum Sonnen gelegt :-p, bis es dann langsam ans Umziehen und sich auf den Weg zur Weihnachtsfeier machen ging. Von der Studiverzeichnis-Truppe aus hatten wir nen Tisch mit nem schönen 6-Gänge Weihnachtsmenü reserviert gehabt und um doch noch ein bisschen in weihnachtliche Stimmung zu kommen, haben wir gewichtelt, damit jeder wenigstens ein kleines Geschenk bekommt. Danach sind wir alle nach einem kleinen Zwischenstopp bei Christina noch nach LKF gegangen und haben ein bisschen gefeiert. Ich bin allerdings recht früh schon los, weil es ja ma Tag drauf für mich (alleine) nach Thailand schon ging.

 

Wie erwartet war ich quasi den ganzen Tag unterwegs (mit dem Bus zur Fähre, mit der Fähre nach Macau, dort mit dem Taxi vom Ferry Terminal zum Flughafen, mit dem Flieger nach Bangkok und von dort aus mit dem Taxi – und einem kleinen Verarschungsumweg (Danke Texifahrer) – in die Stadt rein in die Khaosan Road, wo ich mir dann auf Anraten von Jonas ein Zimmer im „Rambuttri Village Inn“ genommen hab. Am gleichen Abend hab ich dann gleich noch den Trip nach Siem Reap, Cambodia, klar gemacht und am Morgen drauf gegen 9 Uhr gings mit dem Bus los nach Arranya Pathet(?), den Grenzübergang nach Cambodia. Unglücklicherweise bin ich mit dieser Busreise im scheinbar berühmt berüchtigten „Scam Bus“ gelandet. D.h. ein normaler Bus fährt dich an die Grenze, wo du dann in eine richtige Schrottmühle einsteigen musst, der zum ersten Mal nach ner halben Stunde „kaputt“ geht, dann in der nächstgrößeren Stadt ne Stadtrundfahrt machen will, später noch ne Stunde zum Abendessen wo einkehrt und die ganze Zeit die wohl schlimmste Straße der Welt nimmt!! Zudem bringt er dich nicht wie versprochen ins Stadtzentrum, sondern zu einer etwas auswärts liegenden teuereren Herberge. Die reinste Abzocke also! Auf der Fahrt hab ich dann aber gleich einige nette Leute kennengelernt, die Kanadier Patrick und Chantale, mit denen ich zuerst ein Hotel nehmen wollte und dann noch die drei Schweden Daniel, Henrick und Peter. Mit denen zusammen hab ich mich dann nach der Ankunft in Siem Reap auf den Weg gemacht, eine eigene Herberge nach unseren Vorstellungen zu suchen. Gegen halb 1 Uhr nachts (man bedenke, dass der Bus in Bangkok um 9 losfuhr) haben wir dann endlich ne freie Herberge gefunden, in der wir dann zwei Zweierzimmer für drei Nächte für insgesamt 36US-Dollar genommen haben.

Morgens drauf haben wir nach nem kleinen Frühstück das erstbeste Tuktuk genommen und sind los in Richtung Angkor Wat, die weltbekannte Tempelanlage, die wohl am 7.7. dieses Jahres zu einem der neuen Weltwunder ernannt wird.

Was kann ich über die zwei ganzen Tage in Angkor Wat erzählen… zuerst mal vorgegriffen, ich hab auf dem Heimweg von Cambodia nach Thailand leider meine Digicam verloren, sowie natürlich alle gemachten Bilder… fettes L!! Aber immerhin haben mir die Schweden versprochen, sie schicken mir, sobald sie von ihrer Südostasienreise zurück sind, ne DVD mit einigen ihrer Bilder. Immerhin! Aif jeden Fall waren die zwei Tage atemberaubend. Die Anlagen von Angkor Thom, der vom Dschungel durchdrungene Tempel Ta Prom, wo auch eine Szene aus Tomb Raider spielt (das binden die einem überall auf die Nase), dann am Morgen drauf Sonnenaufgang hinter dem Angkor Wat Tempel, wo wir den Sonnen untergang uns dann auch noch angesehen haben am Abend, dann der etwas entfernt liegende Tempel xxx mit seinen ganz feinen Stone Carvings… aber das geilste Erlebnis war immernoch, als uns unterwegs mal das Tuktuk kauptt gegangen ist und uns der Fahrer ne knappe Stunde vor einer Art Siedling hat warten lassen. Mal zu sehen, wie die Leute da leben, die Erwachsenen kochen zusammen Reis und nochwas, die Kinder spielen mit nichts als Steinen und Stöcken… Und ganz krass, wie die kleinen Jungs schon mit eiserner Miene, ohne jegliche Gefühlsregung uns beobachten und quasi auf ihre Mädels und ihre „Hood“ aufpassen zu scheinen. Dagegen wurde ein kleines Mädchen immer zutraulicher, hat sich zuerst vor uns hingesetzt und geschaut, dann fing sie an zu tanzen und zu lächeln, hat sogar Bilder mit sich machen lassen, bis dann auch andere Kinder dazu gekommen sind… Er was einfach ne ganz krasse, prägende Erfahrung, kann man schier nicht in Worte fassen.

Für den Rückweg von Cambodia nach Bangkok waren wir dann zum Glück etwas klüger und haben uns an Lonely Planet’s (ES LEBE DER LONELY PLANET!!) Tipps gehalten und haben uns von Siem Reap nach Poipet, cambodianischer Grenzübergang, ein Taxi genommen und dann nochmal 6 Stunden den 1 Euro(1) Zug nach Bangkok genommen, wo wir uns dann verabschiedeten.

Zurück in Bangkok bin ich dann wieder in „mein“ Hostel gegangen und hab erst mal richtig ausgeschlafen. Am Tag drauf galt es noch, Bangkok zu entdecken. Innerhalb von 7 ½ größtenteils zu Fuß hab ich dann auch quasi alles sehenswerte, naja einen Teil davon, gesehen, darunter den Grand Palace des Königs, den keine Ahnung wieviele Meter langen „Reclining Buddha“ (liegend), dann mit der Fähre über den Fluss nach einer Tour durch Bangkoks Gassen, zum National Stadium und bis zu den wahnsinnigen Shopping Malls rund um den Siam Square, bevor ich nach einem Abstecher zum Victory Monument zurück in meine Khaosan Road bin, um endlich auch mal Bangkoks Nachtleben zu erkunden.

Am Tag drauf gings dann wieder die ganze Strecke nach Hong Kong zurück, wo quasi schon die Sylvesterfestigkeiten auf mich warteten…


Time is ticking away…

Dezember 21, 2006

Ups, sind nun schon zwei Monate, dass ich nichts mehr geschrieben habe… hatte mehr oder weniger Gründe, aber dazu im Folgenden:

Mitte November war ich ja eine Woche in Singapur, den Ian besuchen. So im nachhinein war der Trip auch echt ganz witzig, auch wenn mir während der Woche dann doch des öfteren langweilig war. Aber Abwechslung vom Hong Kong Alltag, andere Menschen, andere Gewohnheiten, andere „Sehenswürdigkeiten“ (nicht so viele…) und leider ganz schlimm: andere Preise!! das war schon eine Kategorie höher als Hong Kong, deswegen gabs da leider auch keine Mitbringsel. Anyway! Ich hab die Skyline gesehen, war sogar im Museum(!!), bin so die halbe Stadt abgelaufen, bin im DHL-Ballon einmal auf knapp 150m hochgefahren… und wieder runter…, war in echt coolen Clubs, hab es mir am Appartment Pool morgens gemütlich gemacht und war auf Sentosa-Island mit dem südlichsten Punkt von Kontinental-Asien!! Ist auf jeden Fall die Reise wert gewesen, auch wenn das Wetter nicht immer 100%ig mitgespielt hat.

Neben Uni und Party machen, kam dann auch recht bald der Julian, um sich einige Tage Hong Kong anzuschauen. In der Zeit, die er Freiraum hatte, hab ich natürlich probiert, ihm zu zeigen, was Hong Kong denn so alles kann: Nachtleben!! Hatten mega-viel Spaß, doch leider ist er auch zwei Tage früher, als ich es im Kopf hatte abgereist… Trotzdem nochmal „muchas“ an den Arti!!

Uni-Fußball war dann auch wieder am Start. Haben leider das Halbfinale zugegebenermaßen verdient gegen den späteren Gewinner des Inter-Hall-Cups 2:0 verloren, dafür konnte wir im Spiel um Platz 3 klar mit 3:0 die Oberhand behalten! (War an allen Toren beteiligt :-p). Und endlich haben es einige meiner Team-Kollegen auch mal geschafft, mit abends raus zu gehen. Da laufen also 7 Asiaten und der Benni durch Hong Kong. War aber echt witzig! Haben zuerst in so ner HK-Kneipe wieder die Würfelspiele (Erinnerung an den Karaokeabend und an Fluch der Karibik 2 ;-) )gespielt, bis ich sie dann ins Kangoroo’s schleppen wollte, um Fishbowls zu trinken… hat aber leider nicht geklappt, weil da so ne Promo-Aktion war. Egal, dann hab ich es immerhin geschafft, 5 der 7 zu überreden, nach LKF, das Partyviertel, mitzugehen. Von denen 5 waren 2 noch nie in ihrem Leben da gewesen. Und ich durfte sie hinbringen und es ihnen zeigen. Fand ich schon ganz geil. Auf jeden Fall ist dann auch in der Nacht so gegen halb 1 die Julia, bei der wir in Beijing auch schon wohnen durften nach HK gekommen. Die nächsten Tage hab ich dann endlich quasi das erste Mal Fremdenführer in HK spielen dürfen. Hab mich glaub gar nicht so schlecht gemacht!! (An alle, die es leider nicht geschafft haben, nach HK zu kommen!!)

Leider hat in der Woche auch die Klausurphase angefangen, zumindest das „ein-bisschen-lernen-dafür“, und somit war nich mehr soviel los… 5 Klausuren, davon die letzten 4 innerhalb von 8 Tagen, dazu 2 Präsis und ein Gruppenpaper haben leider einiges an Zeit gekostet!! Aber zumindest hab ich eben vor 2 Stunden die letzte Klausur hinter mich gebracht :-) dementsprechend erleichtert bin ich jetz auch und kann so in die nächsten, meine letzten, 2 1/2 Wochen gehen.

Mittlerweile war dann auch noch die Catherine da, Estela und Hendrik sind noch da und somit haben wir uns auch trotz Klausuren immer wieder die Zeit genommen, die Leute rumzuführen und wir hatten Ausreden trotz Klausuren, abends ordentlich wegzugehen :-p

Die Pläne ab jetz haben so was zwischen absolutem Stress und absoluter Erholung (in sich ein Paradoxum, aber egal): morgen gilt es, Sylvester in HK fertig zu planen und für mich noch meine „Ausrüstung“ für meine Reise nach Thailand und Cambodia zu besorgen! Da gehts nämlich am kommenden Montag, nachdem wir an Heiligabend schön mit Freunden beim 6-Gänge-Menü verhaften und ein bisschen feiern waren, über Macau hin!
Aber wie das alles ausgeht bzw. ausgegangen ist, könnt ihr dann in meinem „Nach-Weihnachten-Thailand-Cambodia-Sylvester“-Spezial lesen ;-) . Und bis dahin immer schön die Bilder auf meinem Flickr angucken und auch mal wieder kommentieren :-p


Wie es auf meinem Floor ausschaut…

Dezember 2, 2006


Dezember 2, 2006


„Life without Limits!“

Oktober 30, 2006

Kann ich für meinen Mainland-China Urlaub während der Reading-Week zusammenfassend eigentlich nur sagen!! So viele coole Leute, so viele geile Partys, Spannung und Action während den Reisen, hochwertigste kulturelle Angebote und Sonderbarkeiten und wohl noch vieles mehr passt normal gar nicht in ca. 9 Tage!!

Jetz aber mal von Anfang an: nachdem ich mir Donnerstag erst mal schön entspannt frei genommen hab, gings um halb 6 abends hier los mit dem Taxi nach Hung Hom (Railway Station). Hier gabs schon ordentliche Action, weil wir (Tommy, Metti und ich) knallhart in die Rush-Hour geraten sind und der Taxifahrer ziemlich drunter leiden musste, da ich ihn dann doch mal übelst angefahren hab von wegen: [klatsch in die hände]“ WAS IS HIER LOS??“. Dann in Shenzhen gings nochmal 50 Minuten mit dem Taxi zum Flughafen (wieder/ immernoch Rush-Hour), nur mit dem Unterschied, dass ab hier niemand mehr Englisch verstandL. Trotz allen Hindernissen haben wir es geschafft, 5 Minuten vor Check-In Ende alles hinzukriegen… Vom Shanghai Airport gings wieder mit dem Taxi dann in die Wohnung von Markus, Julia und Simeon. Die Wohnung: der Wahnsinn! Knapp 140m², alles geilstens eingerichtet mit Mega-Flatscreen Fernseher… war echt beeindrucken, vor allem verglichen mit unserer „Garage“ hier, die wir uns zudem noch teilen müssen.

Nach zünftigem Baozi-Frühstück gings dann lt. Lonely Planet zum „Bund“, um die Skyline zu betrachten, was im Übrigen auch so mit das einzig (wirklich) sehenswerte an Shanghai ist. Nach einem Abstecher in die höchste Bar der Welt in Jinmao-Tower (die Bar auf ca. 400m) gings dann in die „Slums“, zum um insgesamt 3,50€ Nudel-mit-Hühnchen Abendessen für 6 Personen. Geiles Erlebnis! Nach einem imposanten Partyabend haben wir tags drauf bis auf die Nanjing-Road, die längste Einkaufsstraße Asiens (?), nichts großartig kulturelles gemacht, um dann recht bald (21.00Uhr) lecker Tebban Yaki essen zu gehen und danach nochmal auf Clubbing Tour! Sonntag haben wir dann auch eher gemächlich angehen lassen und haben uns den Fake-Market angesehen und auch das ein oder andere Schnäppchen gemacht ;-) . Ne schöne „Tiffany“ Geldklammer, ein geiles Jacket für Nico, ne schöne „G-Star“ Jeans und die anderen auch noch viel mehr… War ein Erlebnis, genauso wie das entspannte, ruhige Sushi-Essen danach. Am Abend haben wir dann in der Wohnung noch eher ne kleine Homeparty mit Spielen und allem Möglichen gemacht. Super Stimmung und alles und die Leute dabei hätten nicht besser sein können!! Auserspreche Anerkennung! Am Morgen drauf, nach Baozi-Frühstück kam dann die Ernüchterung und wiederum Action! Abends zuvor haben Tommy und ich nochmal unsere Abflugzeit gecheckt und waren beide der Meinung: „Alles klar! 15.20Uhr Abflugzeit! Wir fahren so gegen eins los!“ Um halb eins musste ich dann aber feststellen, dass nicht die abflugzeit 15.20Uhr, sondern 12.35Uhr und 15.20Uhr nicht 15.20Uhr sondern Flugnummer 1520 war…L. Tja Flug verpasst, substantiell: SCHEIßE!! Aber mit Diplomatie und Verhandlungsgeschick (Tommy) und mit imposanter körperlicher Statur (MettiJ) haben wir dann quasi einfach nen „flexiblen“ Flug von Shanghai nach Beijing ohne Aufpreis bekommen. Wie geil!!

In Peking gabs dann natürlich wieder dasselbe Verständigungsproblem, dass aber auch da nie wirklich eins war… Nur das krasse war: wir kommen aus Hongkong: ca. 30° und hohe Luftfeuchtigkeit (aber wir hatten uns dran gewöhnt), kommen nach Shanghai: knapp unter 30°, kaum Luftfeuchtigkeit (aber so gute~ Luft, dass sich in der Armbeuge tagsüber Dreck/ Staub/ Abgase gesammelt hatten) und kommen nach Beijing und können plötzlich unseren Atem sehen!! Knapp 10°!! Erfrischung – von mir aus, aber das war bisschen krass! Na egal! Ein Studienkollege von Tommy aus Wien, der zurzeit bei BMX in Beijing Praktikum macht, hat uns da bei sich im Wohnhaus einquartiert und alles hat spätestens am zweiten Abend ideal geklappt! Mit markierten Stadtplänen und Reiseführer ausgestattet, haben wir dann Beijing erkundet. Nach McDonalds Frühstück haben wir vormittags über den „Platz des Himmlischen Friedens“ die doch recht imposante „Verbotene Stadt“ besucht, die doch leider total mit Touristen überhäuft war. Kleines Wehrmutströpfchen war zudem, dass die prunkvollste Halle sich gerade in Restaurierung befand und komplett eingehüllt war. Nach einem kurzen Abstecher auf den Kohlehügel, um die Stadt so gut es ging von oben zu sehen (es war doch sehr nebelig und smoggig), sind wir nach einer kleinen Tour durch Beijings Straßen (darunter auch ne recht bekannte Einkaufsmeile) lecker zum… klar! McDonalds Mittagessen gegangen! Gegen Spätnachmittag stand dann der Himmelstempel an, der größte Tempel Beijings, wenn man die Parkanlage miteinrechnet. War Ok gesehen zu haben, mehr aber auch nicht. Den gechillten Abend haben wir schöne bei koreanischem Gegrillten an-/ausklingen lassen, weil am Tag drauf unser großer Trip zur Chinesischen Mauer anstand und wir um halb 8 abgeholt wurden. Au jeden Fall hat uns der Taxifahrer knapp 2 ½ Stunden aus Beijing raus nach … XX (Ups, vergessen und Ticket verloren) gefahren, um von dort aus in 4 Stunden 22 Türme an der Great Wall nach Simatai (J) abzulaufen. Der Teil der Mauer war glücklicherweise nicht der, wo die ganzen Touris sich immer auf die Füße laufen und OK, wo die Mauer meinetwegen breiter, imposanter und restaurierter war, sondern sehr abgelegen, einsam und ruhig und mit einigen echt haarigen, aber auch extrem schönen Stellen gelegen. Zudem war an dem Tag wahnsinnig schönes Wetter und … ich war auf einem der 7 Weltwunder!! Einfach nur krass!!
Triumvirat auf der Chinesischen Mauer Donnerstag haben wir uns dann erst etwas später aus dem Bett gequält, nachdem wir abends zuvor ein wenig clubben waren und haben uns dann noch den obligatorischen Sommerpalast angeschaut. Ein riesen Areal und auch mit dem Wetter hatten wir wieder super viel Glück! Also war das auf jeden Fall auch ein sehr gelungener Nachmittag und wir haben glaub schätzungsweise Kilometer 40 bis 50 abgespult… War by the way ein sehr anstrengender Urlaub!! Am Abend haben wir nach „Original Beijing Duck“ endlich Estela, Hansi, Heike und Catherine zum zuerst Billardspielen und danach noch ein bisschen Studentenbar-Clubbing getroffen. Freitag gabs zunächst lecker traditionell asiatisches Essen in nem 100 % asiatischen Restaurant. Das bedeutet, wir bestellen mit Händen uns Füßen und um uns stehen 6-8 Bedienungen und verstehen fast nichts, findens aber extrem lustig! Und auch während dem Essen sind die alle noch bei uns stehengeblieben, so dass wir uns auch mal wieder als Attraktion feiern haben lassen dürfen ;-) . Die letzte wahre Attraktion für die anderen Jungs haben wir noch den Lamatempel besucht, der der farbenfrohste (?) Tempel Beijing (?) ist und in der letzten Halle einem 18m hohen Holz-Buddha beherbergt, der auch nur aus einem einzigen Stück Baumstamm gefertigt wurde. Beeindruckend! Und um auch auf meine Kosten zu kommenJ hab ich die Jungs dann noch zu Baustelle von neuen Beijing Olympiastadion gezerrt, was halt leider echt nur ein bisschen mehr als ne Baustelle war… Aber OK! Am Abend haben wir dann unsere maßgeschneiderten J Hemden noch im Fake-Market von Beijing abgeholt und haben auch sonst noch ein bisschen Quatsch gekauft. Später haben wir nochmal unsere Ebs-Freunde in ner Bar bei uns in der Straße getroffen, um mit ihnen dann nochmal schick im Suzie Wong Club zu feiern. War ein echt schicker Club, nur Stimmung kommt in sowas halt eher selten auf. Und letzendlich, nachdem Tommy sein Jobinterview bei BMW am Samstagmorgen gemacht hat (und ja! Er war auch bis 4 Uhr nachts feiernJ), haben wir uns nach lecker KFC-Mittagessen auf den Weg zum Flughafen gemacht und sind von einer alles in allem verdammt geilen Reise gegen 23 Uhr in Hongkong angekommen. So eine Reise kann ich echt allen empfehlen, wobei wir es recht einfach hatten, da wir überall die richtigen Leute kannten, so dass wir auch ohne quasi ein Wort „Putonghua“ (=Mandarin) zu sprechen, überall richtig hingekommen sind und eigentich auch nie wirklich abgezogen wurden. Und nach dem heutigen Sonntag und dem morgigen Feiertag geht Dienstag wieder der „trostlose“ Unialltag weiter… In diesem Sinne: „hülse verhaften, bam-bam-ba-bam, geh-mer-mal-mit, was-hier-los, scheiße – Daniel, Schlafheinze, i wonder when your legs…, wo-is-toilette, wenn-mal-jemand-nichts-trinken-will, Baozi, Flugnummern-Trick, markante-Frisur, den-Namen-merk-ich-mir-eh-nicht, schön-dass-ihr-da-wart-aber-gut-dass-ihr-nich-nebenan-wohnt, das-sind-studenten, ohh-erzähl-das-bloß-keinem, die-geile-im-18., ich-auch-Banane-sagen…!“ (Muss nich alles von allen verstanden werden ;-) ).


A little bit of this, a little bit of that…

Oktober 29, 2006

Jaja, ich weiß, zeitnahe Texte sind rar geworden in letzter Zeit. Aber ich wird weiterhin mein bestes versuchen, euch auf dem Laufenden zu halten. Aber nun zu den Tagen nach dem atemberaubenden Tai Long Wan Trip.

Für Dienstag war ein Abend mit unseren Floormates geplant. So gingen ca 20 kleine Asiaten und vier Exchange Students, darunten eben Metti und ich, sowie Jonas (Dänemark) und Dan (USA) nach Tsim Sha Tsui in eine Karaoke Bar. Die gehörte wiederum dem Schwager einer meiner Floormates und somit wurde das ganze auch noch ein sehr günstiges Vergnügen! Man muss auch noch dazu sagen, dass unsere Kleinen (so nenn ich unsere kleinen Asiaten auf unserem Floor) sonst eher selten bis gar nicht weggehen, von dem her war es dann wirklich etwas Besonderes! Wir hatten einen ziemlich großen Raum angemietet mit drei riesen Tischen, Coaches und natürlich unserer eigenen Karaokemaschine. Problem war nur, dass ca 80% der Lieder auf Kantonesisch oder so waren und unter den paar englischen Songs waren dann halt sowas wie Madonna, die Backstreet Boys und die Beegees vertreten. Aber wurde trotzdem verdammt witzig. Unter anderem eben auch, weil der Asiate gern schnulzige Lieder anstimmt und diese dann wirklich mit sehr sehr viel Gefühl auch bei Karaoke rüberbringt J. Dazu haben wir dann alle möglichen Würfel- und Trinkspiele gespielt, unter anderem auch das von Pirates of the Carribean II („Davy Jones’s locker!“ – war Dan’s Spruch jedes Mal, wenn er gewürfelt hat), wir haben ihnen Mäxle beigebracht und dann auch ganz groß: „Listen! Who’s next?“ Super Spiel! Vor allem mit asiatischem Akzent. Und so ging der Abend dann bis knapp vier Uhr morgen. Einen unserer Kleinen hat es leider in der Zeit ganz schön zerdeppert und so haben wir Exchange Students ihn dann wohlbehalten nach Hause gebracht (im Taxi die ganze Zeit auf ihn eingerdet, nicht zu schlafen, immer schön geradeaus zu gucken und um Himmels Willen nicht in seine Spucktüte reinzuatmen…), während seine Asia-Kollegen noch nach Mongkok für nen späten Mitternacht-Snack sind, den wir zuvor stilecht beim McDonalds eingenommen hatten. Alles in allem mit Sicherheit einer der gelungensten Abende, denn von selber hätten wir so einen Laden zu solchen Preisen it so witzigen Spielen nie gefunden. Und es hat auf jeden Fall auch deutlich zur Verständigung untereinander beigetragen, da sonst laut unseren Asiaten die Exchange Students so Abende eigentlich nie mitmachen, was unverständlich ist, da die Leute echt super nett und freundlich sind und man von so gemeinsamen Abenden nur profitieren kann.

Erwähnenswert in dieser Woche war dann auf jeden Fall noch Freitag Abend, da sind Tommy und ich (Metti war basketballmäßig unterwegs) in nen Club in Wan Chai, das Tribecca. Ich würd sagen, der bislang beste Club, den ich in Hongkong gesehen hab! Gute Location, super Musik, gute Stimmung, gute Drinks, gutaussehende Menschen, die Spaß haben… Auf jeden Fall hat eine Freundin von Tommy dort in ihren Geburtstag reingefeiert und so waren auch wieder einige Deutsche bzw. Österreicher dabei und es wurde alles andere als langweilig! War also alles in allem ein echt gelungener Abend mal wieder!

Samstag war dann Street Carnival in Lan Kwai Fong. Wir hatten uns zuvor mit Freunden auf der Kowloon-Seite zum lecker indisch Essen verabredet und sind dann so gegen 22.00 Uhr nach LKF, wo einfach nur die Hölle los war! Nur von Karnevalsumzug haben wir leider nichts gesehen und prinzipiell wars nicht anders als sonst jeden Abend dort, nur dass ungefähr viermal so viele Menschen da waren, dass es Fress(!)- und Trinkstände am Straßenrand gab und dass die ganzen Clubs einfach nur überfüll waren. Also ein eher enttäuschender Abend.

Die restlichen Tage standen dann eher unter dem Zeichen des Fußballs… ;-)
Wir hatten Sonntag Hall-Team-Training mit dem 6er der Hongkong-Nationalmannschaft!! Dafür, dass das Hongkong Team eher Durchschnitt ist, hatte der Typ meiner Meinung nach auf jeden Fall deutsches Oberliga-Niveau und dementsprechend wurde das echt ne coole Trainingseinheit!
Am Montag war dann Inter-Faculty Cup: Business& Economics gegen Education. Eigentlich hätte der Tommy da auch endlich mal mit mir mitspielen sollen, der war aber am Vorabend etwas beschäftigt und hat es sich deswegen nicht zugetraut, um 16 Uhr am Sportplatz zu stehen :-p Der wird nämlich in seiner Hall immer nur Jürgen Klinsmann genannt und ich glaube, dass „Franz Beckenbauer“ mit ihm seinen Spaß gehabt hätte J. Hat aber auch so geklappt, wir haben 4:1 gewonnen, hab ein Tor vorbereitet, eins geschossen, war fürs Gegentor verantwortlich, konnte mich aber auch als Keeper auszeichnen J, hat also echt richtig Spaß gemacht. Vor allem waren es 7er Teams und Kleinfeld, was mit ja eh mehr Spaß macht!
Tags drauf war wieder Team-Training. Angesetzt war 20.30 Treffpunkt, eine Stunde lockeres Training und noch kurz Besprechung. Ich sag nur soviel, dass ich irgendwann um 1 Uhr aufs Zimmer konnte, und dass nur, weil ich sagte, dass ich ja noch was für das erste Mid-Term-Exam tun muss. Was im Übrigen auch stimmte!!
Und Mittwoch war dann das große Spiel gegen den Top-Favoriten im Inter-Hall Cup, die Ricci Hall! Und das Spiel lief einfach nur perfekt! Die waren uns spielerisch, körperlich und auch läuferisch zwar überlegen, aber wir waren einfach top eingestellt, haben taktisch so ziemlich alles richtig gemacht, ich konnte ein Tor vorbereiten und das entscheidende selber schießen und so haben wir am Ende 2:1 mehr als überraschend gewonnen! War echt ne verdammt coole Stimmung unter uns! Vor allem, weil Lee Hysan Hall, meine Hall, halt echt seit 4 Jahren kein Spiel gewinnen konnte!! Und jetz gleich gegen den Topfavoriten. Da geht noch was, würd ich sagen J. Mal schauen, wie es in den Finals weitergeht…

Tja, und Donnerstag war dann Abflugtag nach Shanghai und das kommt dann im nächsten Report. Bis dahin, haltet die Ohren sauber ;-) !!


Rucksacktour nach Tai Long Wan

Oktober 11, 2006

Kleine Vorgeschichte:
Marcus war am Wochenende davor schon alleine an dem Strand, den ihm sein Chef als einen der schönsten, abgelegensten und ruhigsten hier überhaupt empfohlen hat. Und weils da so geil gewesen sein muss, wollte er die Wochedrauf gleich nochmal hin, aber diesmal eben mit ein paar guten Freunden, die das auch unbedingt sehen sollten.
Samstag morgen gings zunächst los in Richtung Mong Kok, woich mich mit Marcus und Basti in der MTR Station verabredet hab. Zuerst mussten wir noch ne Apotheke suchen, um uns gegen die bevorstehenden Mücken- und Schnakenangriffe zu schützen (Lerneffekt Marcus!). Mit nem Minibus gings dann ca. 30-35 Minuten in die New Territories (Hongkong besteht hauptsächlich aus Hongkong Island, Kowloon und das Gebiet vor der Grenze nach China heißt eben New Territories) nach Sai Kung, einem Fischerstädtchen. Da haben wir uns dann erst mal noch ausgerüstet mit Bastmatten zum Schlafen, Taschenlampen (Lerneffekt Marcus!), Würstchen zum Grillen, Toast, Chips, Wasser und ein bisschen Bier. Nach dem Mittagessen beim guten alten McDonalds sind wir am Hafen entlangspaziert, haben uns die Fischrestaurants und ihre Zulieferer (siehe Bilder) angeschaut und versucht, mit ein paar Bootsinhabern zu handeln, ob sie uns nicht mit ihrem Boot an den Strand fahren könnten. Die einen sagten aber, es sei zu wellig dort und die anderen waren uns mit ihrem „Schnellboot“ dann doch zu teuer. Und weil die Bushaltestelle auch schon rappelvoll mit Menschen war, haben wir uns dann für 2 Euro pro Person ein Taxi genommen, das uns dann weitere ca. 20 Minuten nach Pak Tam Au kutschiert hat. Und ab da gings mit Wandern los!!

Ein recht beschaulicher Weg am Berg entlang hat sich zunächst vor uns aufgetan, es war ein ordentlicher Weg betoniert und wir haben Spaß gehabt… Bis plötzlich ein dicker, verschwitzter Chinese mit hochrotem Kopf uns entgegenkam und beinahe hysterisch murmelte: „Be careful! There’s monkey! Big monkey in the way! Be careful!“ Alles klar alter Mann, dachten wir uns und als wir um die Kurve kamen, lief uns echt ein nicht zu verachtender Affe entgegen! Sah so ein bisschen pavianähnlich aus (klar, war keiner – siehe Bilder), aber trotzdem krass, einfach mal so nem wilden Affen zu begegnen… Unglücklicherweise stellte sich der recht beschauliche Weg nach ner guten 3/4 Stunde als gar nicht mehr so beschaulich heraus; es ging übelst bergauf… und das nicht zu knapp (man beachte das „Etappenprofil“ auf meinen Bilder…). Heftig schwitzend sind wir dann nach einer guten Weile am „Gipfel“ angekommen, der sich auch noch als Baumgrenze herausstellte (ohne Spaß! Drüber sind keine Bäume mehr gewachsen!!). Aber es eröffnete sich uns ein genialer Blick auf noch ein Stück Dschungel und dann unseren Badestrand! Am Fuße des Berges mitten im Nirgendwo gabs dann nochmal ein kleines Dörfchen, in dem wir uns noch mal mit Wasser und Eistee eindeckten, bevor wir durch Sümpfe und Dschungel dann endlich am Badestrand ankamen. Atemberaubend! Ein paar Schiffe lagen in der Bucht (nicht die kleinsten, um ehrlich zu sein), ein paar wilde Kühen waren unterwegs(!), es gab geile Wellen, das Meer ging echt knapp 50 Meter recht flach rein und man konnte ungelogen in halstiefem Wasser deutlichst seine Füße im Wasser sehen, so klar und sauber war es!! Nach ner guten Stunde sind wir dann zu unserem eigentlichen Ziel, dem Strand nebenan, der durch nen ordentlichen Hügel nochmal abgetrennt war gegangen/geklettert. War echt abenteuerlich, so dass ich einmal sogar mit meinem Arm unglücklicherweise bremsen musste … (siehe Bilder). Aber auch das war spannend und als wir letztendlich an unserem Strand ankamen, hieß es erst mal Feuerholz sammeln, da in ner kanppen Stunde die Sonne unterzugehen drohte.

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Ab jetzt wird es schwierig die Erlebnisse in Worte zu fassen, weil wir einfach ganz entspannt am Lagerfeuer saßen, Würstchen gegrillt haben, Musik dabei gehört haben, den Mond, der im Übrigen so groß und hell war, wie ich ihn davor noch nie gesehen hab(!!) aufgehen und innerhalb von 8 Stunden verschwinden beobachtet, Fotos gemacht, viele davon mit Bastis Kamera mit Stativ (die waren quasi taghell), dann bei Mondschein nochmal ins Meer zum Schwimmen gegangen, Krebse beobachtet, die uns im Übrigen nachts des öfteren auf den Bastmatten besucht haben…, undundund! War einfach genial und man musste echt dabei gewesen sein, um die ganzen Eindrücke richtig einordnen zu können!

Am Morgen nach dem Toastbrofrühstück haben wir dann unsere Sachen wieder zusammengepackt, noch ein paar coole Bilder (u.a. die mit dem gespaltenen Felsen) gemacht und sind gegen 11 Uhr wieder an unseren Badestrand nebenan (wieder inkl. Free-Climbing!!), wo wir bis um 2 gechillt haben. Danach haben wir den anstrengenden Rückweg angetreten (nur diesmal eben ohne essenstechnische Stärkung :-( ), so dass wir im Endeffekt gegen halb 6 oder 6 wieder auf unseren Hongkong Island Seite angekommen sind und uns da im „Triple O“ noch jeder nen geilen immens sättigenden Burger gegönnt haben…

Dann trennten sich unsere Wege und einer der geilsten Ausflüge wohl überhaupt endete in einer langen Nacht…


Eine einfache Woche mit Mid-Autumn Festival als Höhepunkt

Oktober 10, 2006

Tja, nachdem ich ja am Freitag zuvor die Praxisarbeit abegegeben hatte, natürlich ein bisschen gefeiert hab, stand die folgende Woche eher im Zeichen einer Nebenhöhlenentzündung, die erst recht spät als solche identifiziert wurde. Sonst wär ich vielleicht auch früher zum Doc gegangen, der mir dann zum Spottpreis (10HK$) alle möglichen Medikamente überlassen hat, die ich mir wohl für die nächsten zwei Jahre einteilen kann.

Und so war ich dann aber letztendlich wieder pünktlich am Freitag auf den Beinen, denn da war Mid-Autumn Festival (ne Mischung aus Erntedankfest und St. Martinstag) und mir wurde doch von einigen Seiten empfohlen, zum Victoriapark (normalerweise eine der größten Freiluftsportzentren Hongkongs) zu gehen, wo auf den ganzen Spielfeldern Party sein sollte. Genauso hieß es, schau dir den 67 Meter langen Feuerdrachen an und probier auf jeden Fall ein Stück Mooncake. Gut, die Ideen waren also da und wir haben zusammen auch alles weitestgehend befolgt. Jedoch hat sich so einiges als eher enttäuschend herausgestellt… Gegen 7 Uhr abends war im Victoriapark (siehe Bilder im Flickr-Stream) noch nicht allzu viel los, Mooncake konnte man da leider überhaupt nicht kaufen. Bleibt der Feuerdrache. Wir haben uns mit einigen anderen Studiverzeichnislern getroffen und… gewartet. Trommler liefen durch die Straße, auch ein paar Kinder im „Kimono“ mit ein paar Schildern. Eine Parallelstraße hinter uns wurde es dann mal etwas lauter und ich wollt mal nachschauen. Irgendein Politiker hat ne Rede gehalten und der Kopf von nem dünnen Viech war zu sehen. Nix besonderes… Ne gute halbe Stunde später gings dann los. Und …SUPRISE… das dünne Viech war dann im Endeffekt der Feuerdrache! Und den Rumpf hat eine, hm, Baströhre ausgemacht, in die Räucherstäbchen gesteckt waren. Gut über 60 Meter war er dann wohl auch lang (siehe Video).

Das war der Feuerdrache! War dann schon etwas beeindruckend, aber erwartet hab ich halt so nen typischen chinesischen Drachen, wo allein unter den Kopf zwei Menschen müssen, die dann Lider, Ohren und Mund manuell bewegen. Aber naja. Die „Kinder“ um mich rum haben sich dann teilweise auch noch traditionelle Ramschlaternen gekauft und wir sind zurück Richtung Victoriapark, wo jetz zwar unglaubliche Menschenmassen standen, aber nicht wirklich was passiert ist. Unsere Gruppe hat sich dann auch recht schnell aufgelöst. Und ich bin auch früh nach Hause, weil am Tag drauf (Samstag) was richtig großes anstand… Mehr dazu… kommt noch!!


Der ganz normale Wahnsinn hier nachts…

Oktober 3, 2006


Endlich wieder aufm Dampfer nach der Praxisarbeit

Oktober 2, 2006

Nachdem ich nun echt eine ganze Weile auf den nächsten Bericht habe warten lassen, erst mal ein paar Erklärungen dazu und dann die Ereignisse der letzten zwei Wochen im Schnelldurchlauf.

Wie einige von euch wissen, war vergangenen Freitag 12.00 Deutschlandzeit Abgabe für die liebe gute Praxisarbeit, was mehr oder weniger (das sehen wir die nächsten Tage, wenn sich die gute Frau aus unserem Prüfungsamt endlich mal wieder dazu äußert) funktioniert hat. Aber es war halt eine heiden(?) Arbeit, die auch nachdem ich mit dem Schreiben fertig war, drinsteckte. Danke auch nochmal an meine zwei Korrekteure(?), die, da sie doch so zahlreich waren, auch namentlich erwähnt werden sollen: Jojo und Rubio! Nochmals Danke! Und auch sonst fängt hier die Uni leider jetz so richtig an! Das heißt ungewohnte Hausaufgaben, die dann auch ungewohnt übel schwer sind, ungewohnte Tutorien, die meinen doch halbwegs gut aussehenden Stundenplan ganz schön durcheinanderwirbeln und auch sonstige Gruppen-assignments, die nun Fahrt aufnehmen oder sogar ne Einzelpräsentation, die in 7 Tagen zu halten ist. Dauert ja auch nur ca. 35 Minuten (Das war Ironie). Soviel dazu, an anderen Unis ist es deutlich entspannter als an der EBS. Die EBS ist entspannt, glaubts mir oder eben auch nicht.

Nun mal zu den doch sehr geilen Erlebnissen, die zwischen Uni und Praxisarbeit doch noch anstanden. In den Bildern habt ihr es ja teilweise schon gesehen. Den ersten Bootstrip haben wir vor fast genau 2 Wochen gemacht. Dem ging jedoch eine recht lange Partynacht vor… Die dann ungefähr so endete, dass ich wieder mal (nach den Air France Leuten) eine Gruppe Engländer kennengelernt habe, die vom Unternehmen quasi eine Schulungswoche in Hongkong gesponsert bekommen haben und dabei auch die Abende auf eine gewisse Karte gehen, die dann einfach immer nur hinter die Theke wandert und wieder zurück ;-) So übel sind Engländer gar nicht! Auf jeden Fall kam ich dann halt gegen halb 8 morgens in meiner Hall an und musste leider schon wieder um halb 10 aufstehen, um rechtzeitig mit allem fertig zu werden und an den Queens Pier zu kommen. Da trafen sich dann knapp 25 Studiverzeichnisler aus Deutschland. War der Wahnsinn!! Wie man es sich vorstellt: das weiße Boot kommt vorgefahren, jeder steigt drauf, legt seine Sachen irgendwo hin, die einen aufs Sonnendeck oben, die anderen an den Bug vom Schiff und die weniger sonnenfreundlichen , naja nich wirklich unter Deck, aber halt nich in die Sonne. Dann sind wir knapp ne Stunde gefahren, um dann vor Lamma-Island halt zu machen. Dosenbier, Schwimm- und Rettungsreifen, Ball und Strand machen so was dann komplett! Gegen Nachmittag ist auch noch ein Boot zum Wake-boarden und Bananefahren vorbeigekommen. Wermutstropfen(?) war allerdings, dass sich Metti auf dem erstem Rückweg von Strand zum Boot mit nem im Wasser versteckten Felsen anlegen musste und eine demsentsprechende Kerbe in der Nase hatte… aber gebrochen oder so war nix. Sah nur wild aus! :-) Sorry, Metti! Und ach ja, die (sagen wir) 10 Tage vor diesem Sonntag war wirklich eher angenehmes Wetter, d.h. ab und zu mal Regen und so ca. 20 bis 25 Grad. Aber an diesem Sonntag, atemberaubendes Wetter!! Die Sonne hat, bis sie untergegangen ist, pausenlos geschienen und es hatte deutlich über 30 Grad. Nach Sonnenuntergang haben wir uns dann auf den Rückweg gemacht. Auch cool, so auf die Stadt zuzufahren und man sieht nur überwältigend viele Lichter auf sich zukommen. Nur Fotos von sowas krieg ich leider nich besonders hin… :-(

Am Tag drauf haben wir uns dann im Victoria Park zum Fußballspielen getroffen, nur das Problem war, dass Hongkonger scheinbar 3 Wochen zum Aufbau von Festen brauchen und somit die meisten der 6 Fußballfelder gesperrt waren oder zumindest die Tore draußen waren :-( Aber mit ein bisschen Kraetivität hats dann doch noch geklappt. Interessant war, dass ein Kolumbianer, ein echter Straßenzocker, der es echt drauf hatte, dabei war, genauso wie ne Deutsche (Tine), die daheim mal so in der zweiten deutschen Bundesliga spielt… Hat also echt Spaß gemacht.

Mittwoch stand dann Horserace im Happy Valley auf dem Programm! Ich bin ja echt nicht der Fan von Aktivitäten wie Golf spielen, Casino gehen oder Pferderennen, aber nach der Erfahrung!! Das war echt super witzig! Erst mal ist mitten in der Stadt eine riesige Pferderennbahn mit dazupassendem Stadion. Heftig! Ich fahr mit nem Minibus hin und hab ja nicht wirklich gewusst, wo das genau ist, aber den Scheinwerfern und Flutlichtmasten nach war das echt leicht zu finden! Und es war echt ne Erfahrung wert! Setzen kann man zwischen 10 und (keine Ahnung wieviel….) Hongkong $, was Einsätzen ab einem Euro entspricht. Also echt was zum Spaß haben. Nachdem wir uns dann zu viert unterhalten(oder gestritten) haben, wie denn die Quoten jetzt zu interpretieren sind :-) …hab ich dann fünfmal 20 HK$ Dollar verloren. Naja, was solls! Marcus, der im vorletzten Rennen erst aufgrund des Zielfotos nix gewonnen hatte, hat dann im letzten Rennen dann aber „so richtig abgeräumt“ und hat zumindest seine Einsätze wieder zurück bekommen. Horserace Happy-Valley, da muss ich auf jeden Fall noch mindestens einmal hin!
Nach einer Woche vollgepackt mit Uni haben wir dann von Freitag auf Samstag in den Geburtstag von Dennis (Studiverzeichnisler, der am Tag drauf dann aber schon zurück nach Deutschland ist) gefeiert. Wir haben uns in der Aquabar in Tsim Sha Tsui getroffen. Echt ne richtig geile Location! Eigentlich wollten die nen Tisch mieten mit Megaausblick auf die hellerleuchtete Stadt, das hätte aber mal schlappe 500Euro Mindestumsatz oder so ähnlich (vielleicht waren es auch 150 pro Person) – einfach zuviel, ok? – gekostet. Das war ne Bar in der, hm… 36. Etage eines Gebäudes direkt am Hafen (in meinen Bildern sieht man es sogar mal) und war dementsprechend echt angesagt. Aber weil die Leute da drin auch so „angesagt“ waren, wollte nach unserem in-den-Geburtstag-reinfeiern keine wirklich Stimmung aufkommen. Deswegen sind wir danach noch so zu acht oder so nach Wan Chai ins Mes Amis und haben da nochmal ein bisschen Gas gegeben. So gegen halb 5, als ich gehen wollte, fragt mich dann die Tine (die am Tag drauf auch abgereist ist und sich größtenteils um fast alle Aktivitäten der Gruppe gekümmert hat – nochmal Danke auch an dich!!), ob ich nicht auch noch Lust hätt, am Tag drauf, bzw. in 6 1/2 Stunden wieder eine Bootstour mitzumachen, weil der Basti krankheitsbedingt abgesagt hatte… Naja, was für ne Frage!! Und ich kann nur sagen, dieses Mal wars sogar noch besser!! Aber jetz gibts erst mal nen Nachtrag an ner früheren Stelle, …

So, Nachtrag eingefügt ;-) Also Bootstrip 2, diesmal nur mit 5 anderen Studiverzeichnislern, dafür mit dem Chef und anderen Kollegen von Marcus und dann eben noch Freunde von diesen. Alle deutlich älter ( so 28 im Dirchschnitt), aber echt so richtige Partyleute! Wir hatten sogar ein noch besseres Boot, wo oben auf dem Deck quasi Sonnenliegen ins Deck integriert waren (schaut euch einfach die Bilder an). Musik konnte man auch besser hören, da das mittlere Deck diesmal offen war und der Schall uns auch oben besser erreichen konnte :-) Nach knapp 1 1/2 Stunden haben wir dann vor Lantau Island an nem Strand halt gemacht, der einfach nur Wow war!! Ich glaub, außer übers Wasser ist der gar nicht erreichbar. Und so sah er auch aus! Beeindruckend! Und wir waren die einzigen an dem Tag dort. Erneut Dosenbier, Bälle, Schwimm- und Rettungsreifen, dazu die anderen mit Frisbee und Beachball haben den Tag dann nochmal gefördert! Und erneut, das beste Wetter der ganzen Woche! Was für ein Glück kann man eigentlich haben?? Den Heimweg haben wir dann auch nach Sonnenuntergang wieder angetreten. Dabei sind glaub echt noch mal interessante Fotos entstanden. So von den Farben des Himmels her und dann auch von der Partyfreudigkeit der älteren Generation auf dem Boot (die zugegeben neben Bier und Vodka auch was zu Rauchen konsumiert hatten). Naja, wers braucht… War auf jeden Fall wieder ein richtig geiler Tag. Als wir am Pier ankamen, wurde die Tine auch schon von ihrem Fahrer in Richtung Flughafen abgeholt. Sie hatte ihre 4 Monate hier schon hinter sich gebracht… Wir übrigen Studiverzeichnisler sind dann noch „Dinosaur Rips“ essen gegangen. Wie geil!! Die waren echt übel groß, haben aber verdammt geil geschmeckt!!

Am Mittwoch drauf hatten wir dann das erste Interhall-Cup Pflichtspiel (Fußball, was auch sonst). Hab sogar mein eigenes Trikot bekommen mit „Benni“ „13″ drauf… ;-) Gespielt wird in vierer-Gruppen. Und leider ist meine Hall mit den zwei favorisierten Halls in einer Gruppe :-( Eine davon war dann am Mittwoch eben dran. Wir sind in der ersten Halbzeit sogar verdient 1:0 in Führung gegangen, aber in der zweiten Halbzeit verließen den einen oder anderen dann doch die Kräfte, so dass wir in der Nachspielzeit dann noch den Ausgleich hinnehmen mussten :-( In den nächsten Spielen muss ich auf jeden Fall mehr geben… Aber Spaß hats gemacht und kanpp 100 Zuschauer waren sogar auch da. Darauf kann man aufbauen :-p

Und endlich haben wir auch unseren ersten Trip fest geplant! Während der Reading Week (bzw. schon zwei Tage davor) fliegen wir zuerst ein paar Tage nach Shanghai und dann direkt von da aus weiter nach Beijing! 9 Tage werden wir unterwegs sein. Aber mehr dazu, wenns soweit ist…

Freitag abend war dann die mehr oder weniger (un)glücklich gelaufene Praxisarbeitsabgabe. Mal schauen, was da draus wird. Danach natürlich dementsprechend trotzdem feiern, as usual…

Sonntag Mittag bin ich dann zum X-Game Surfshop Outlet Verkauf gefahren und hab mir endlich ne gescheite Badeshorts gekauft. Die hat sogar nen Flaschenöffner dran!! Wahnsin, oder? Und das von Billabong, eine, die normal 450HK$ kosten würde, darauf 60% macht 180HK$. Geschenkt, oder? Damit ausgerüstet, bin ich dann den anderen mit der Fähre nach Lamma-Island hinterhergefahren, wo wir dann bis abends am Strand lagen. War echt mal gechillt! Danach wollten wir alle zusammen an Tsim Sha Tsui Harbour, um das Feuerwerk aufgrund des chinesischen Nationalfeiertag anzuschauen. Leider hatten auch einige Einheimische diese Idee und dementsprechend voll war alles, als wir ankamen :-( Trotzdem konnten wir die knappe halbe Stunde verdammt geiles Feuerwerk noch recht ordentlich sehen (siehe Bilder und Video). Blöd war dann auch, dass wir auf der falschen Insel (bzgl. Wohnen) waren und aufgrund der Millionen Menschen überall einfach mal das öffentliche Verkehrsnetz zusammengebrochen ist. Gegen halb 12 war ich dann trotzdem daheim. Und weil gestern hier Feiertag war, ist auch heute nochmal frei. Cheers!! In diesem Sinne…