Kann ich für meinen Mainland-China Urlaub während der Reading-Week zusammenfassend eigentlich nur sagen!! So viele coole Leute, so viele geile Partys, Spannung und Action während den Reisen, hochwertigste kulturelle Angebote und Sonderbarkeiten und wohl noch vieles mehr passt normal gar nicht in ca. 9 Tage!!
Jetz aber mal von Anfang an: nachdem ich mir Donnerstag erst mal schön entspannt frei genommen hab, gings um halb 6 abends hier los mit dem Taxi nach Hung Hom (Railway Station). Hier gabs schon ordentliche Action, weil wir (Tommy, Metti und ich) knallhart in die Rush-Hour geraten sind und der Taxifahrer ziemlich drunter leiden musste, da ich ihn dann doch mal übelst angefahren hab von wegen: [klatsch in die hände]“ WAS IS HIER LOS??“. Dann in Shenzhen gings nochmal 50 Minuten mit dem Taxi zum Flughafen (wieder/ immernoch Rush-Hour), nur mit dem Unterschied, dass ab hier niemand mehr Englisch verstandL. Trotz allen Hindernissen haben wir es geschafft, 5 Minuten vor Check-In Ende alles hinzukriegen… Vom Shanghai Airport gings wieder mit dem Taxi dann in die Wohnung von Markus, Julia und Simeon. Die Wohnung: der Wahnsinn! Knapp 140m², alles geilstens eingerichtet mit Mega-Flatscreen Fernseher… war echt beeindrucken, vor allem verglichen mit unserer „Garage“ hier, die wir uns zudem noch teilen müssen.
Nach zünftigem Baozi-Frühstück gings dann lt. Lonely Planet zum „Bund“, um die Skyline zu betrachten, was im Übrigen auch so mit das einzig (wirklich) sehenswerte an Shanghai ist. Nach einem Abstecher in die höchste Bar der Welt in Jinmao-Tower (die Bar auf ca. 400m) gings dann in die „Slums“, zum um insgesamt 3,50€ Nudel-mit-Hühnchen Abendessen für 6 Personen. Geiles Erlebnis! Nach einem imposanten Partyabend haben wir tags drauf bis auf die Nanjing-Road, die längste Einkaufsstraße Asiens (?), nichts großartig kulturelles gemacht, um dann recht bald (21.00Uhr) lecker Tebban Yaki essen zu gehen und danach nochmal auf Clubbing Tour! Sonntag haben wir dann auch eher gemächlich angehen lassen und haben uns den Fake-Market angesehen und auch das ein oder andere Schnäppchen gemacht
. Ne schöne „Tiffany“ Geldklammer, ein geiles Jacket für Nico, ne schöne „G-Star“ Jeans und die anderen auch noch viel mehr… War ein Erlebnis, genauso wie das entspannte, ruhige Sushi-Essen danach. Am Abend haben wir dann in der Wohnung noch eher ne kleine Homeparty mit Spielen und allem Möglichen gemacht. Super Stimmung und alles und die Leute dabei hätten nicht besser sein können!! Auserspreche Anerkennung! Am Morgen drauf, nach Baozi-Frühstück kam dann die Ernüchterung und wiederum Action! Abends zuvor haben Tommy und ich nochmal unsere Abflugzeit gecheckt und waren beide der Meinung: „Alles klar! 15.20Uhr Abflugzeit! Wir fahren so gegen eins los!“ Um halb eins musste ich dann aber feststellen, dass nicht die abflugzeit 15.20Uhr, sondern 12.35Uhr und 15.20Uhr nicht 15.20Uhr sondern Flugnummer 1520 war…L. Tja Flug verpasst, substantiell: SCHEIßE!! Aber mit Diplomatie und Verhandlungsgeschick (Tommy) und mit imposanter körperlicher Statur (MettiJ) haben wir dann quasi einfach nen „flexiblen“ Flug von Shanghai nach Beijing ohne Aufpreis bekommen. Wie geil!!
In Peking gabs dann natürlich wieder dasselbe Verständigungsproblem, dass aber auch da nie wirklich eins war… Nur das krasse war: wir kommen aus Hongkong: ca. 30° und hohe Luftfeuchtigkeit (aber wir hatten uns dran gewöhnt), kommen nach Shanghai: knapp unter 30°, kaum Luftfeuchtigkeit (aber so gute~ Luft, dass sich in der Armbeuge tagsüber Dreck/ Staub/ Abgase gesammelt hatten) und kommen nach Beijing und können plötzlich unseren Atem sehen!! Knapp 10°!! Erfrischung – von mir aus, aber das war bisschen krass! Na egal! Ein Studienkollege von Tommy aus Wien, der zurzeit bei BMX in Beijing Praktikum macht, hat uns da bei sich im Wohnhaus einquartiert und alles hat spätestens am zweiten Abend ideal geklappt! Mit markierten Stadtplänen und Reiseführer ausgestattet, haben wir dann Beijing erkundet. Nach McDonalds Frühstück haben wir vormittags über den „Platz des Himmlischen Friedens“ die doch recht imposante „Verbotene Stadt“ besucht, die doch leider total mit Touristen überhäuft war. Kleines Wehrmutströpfchen war zudem, dass die prunkvollste Halle sich gerade in Restaurierung befand und komplett eingehüllt war. Nach einem kurzen Abstecher auf den Kohlehügel, um die Stadt so gut es ging von oben zu sehen (es war doch sehr nebelig und smoggig), sind wir nach einer kleinen Tour durch Beijings Straßen (darunter auch ne recht bekannte Einkaufsmeile) lecker zum… klar! McDonalds Mittagessen gegangen! Gegen Spätnachmittag stand dann der Himmelstempel an, der größte Tempel Beijings, wenn man die Parkanlage miteinrechnet. War Ok gesehen zu haben, mehr aber auch nicht. Den gechillten Abend haben wir schöne bei koreanischem Gegrillten an-/ausklingen lassen, weil am Tag drauf unser großer Trip zur Chinesischen Mauer anstand und wir um halb 8 abgeholt wurden. Au jeden Fall hat uns der Taxifahrer knapp 2 ½ Stunden aus Beijing raus nach … XX (Ups, vergessen und Ticket verloren) gefahren, um von dort aus in 4 Stunden 22 Türme an der Great Wall nach Simatai (J) abzulaufen. Der Teil der Mauer war glücklicherweise nicht der, wo die ganzen Touris sich immer auf die Füße laufen und OK, wo die Mauer meinetwegen breiter, imposanter und restaurierter war, sondern sehr abgelegen, einsam und ruhig und mit einigen echt haarigen, aber auch extrem schönen Stellen gelegen. Zudem war an dem Tag wahnsinnig schönes Wetter und … ich war auf einem der 7 Weltwunder!! Einfach nur krass!!
Donnerstag haben wir uns dann erst etwas später aus dem Bett gequält, nachdem wir abends zuvor ein wenig clubben waren und haben uns dann noch den obligatorischen Sommerpalast angeschaut. Ein riesen Areal und auch mit dem Wetter hatten wir wieder super viel Glück! Also war das auf jeden Fall auch ein sehr gelungener Nachmittag und wir haben glaub schätzungsweise Kilometer 40 bis 50 abgespult… War by the way ein sehr anstrengender Urlaub!! Am Abend haben wir nach „Original Beijing Duck“ endlich Estela, Hansi, Heike und Catherine zum zuerst Billardspielen und danach noch ein bisschen Studentenbar-Clubbing getroffen. Freitag gabs zunächst lecker traditionell asiatisches Essen in nem 100 % asiatischen Restaurant. Das bedeutet, wir bestellen mit Händen uns Füßen und um uns stehen 6-8 Bedienungen und verstehen fast nichts, findens aber extrem lustig! Und auch während dem Essen sind die alle noch bei uns stehengeblieben, so dass wir uns auch mal wieder als Attraktion feiern haben lassen dürfen
. Die letzte wahre Attraktion für die anderen Jungs haben wir noch den Lamatempel besucht, der der farbenfrohste (?) Tempel Beijing (?) ist und in der letzten Halle einem 18m hohen Holz-Buddha beherbergt, der auch nur aus einem einzigen Stück Baumstamm gefertigt wurde. Beeindruckend! Und um auch auf meine Kosten zu kommenJ hab ich die Jungs dann noch zu Baustelle von neuen Beijing Olympiastadion gezerrt, was halt leider echt nur ein bisschen mehr als ne Baustelle war… Aber OK! Am Abend haben wir dann unsere maßgeschneiderten J Hemden noch im Fake-Market von Beijing abgeholt und haben auch sonst noch ein bisschen Quatsch gekauft. Später haben wir nochmal unsere Ebs-Freunde in ner Bar bei uns in der Straße getroffen, um mit ihnen dann nochmal schick im Suzie Wong Club zu feiern. War ein echt schicker Club, nur Stimmung kommt in sowas halt eher selten auf. Und letzendlich, nachdem Tommy sein Jobinterview bei BMW am Samstagmorgen gemacht hat (und ja! Er war auch bis 4 Uhr nachts feiernJ), haben wir uns nach lecker KFC-Mittagessen auf den Weg zum Flughafen gemacht und sind von einer alles in allem verdammt geilen Reise gegen 23 Uhr in Hongkong angekommen. So eine Reise kann ich echt allen empfehlen, wobei wir es recht einfach hatten, da wir überall die richtigen Leute kannten, so dass wir auch ohne quasi ein Wort „Putonghua“ (=Mandarin) zu sprechen, überall richtig hingekommen sind und eigentich auch nie wirklich abgezogen wurden. Und nach dem heutigen Sonntag und dem morgigen Feiertag geht Dienstag wieder der „trostlose“ Unialltag weiter… In diesem Sinne: „hülse verhaften, bam-bam-ba-bam, geh-mer-mal-mit, was-hier-los, scheiße – Daniel, Schlafheinze, i wonder when your legs…, wo-is-toilette, wenn-mal-jemand-nichts-trinken-will, Baozi, Flugnummern-Trick, markante-Frisur, den-Namen-merk-ich-mir-eh-nicht, schön-dass-ihr-da-wart-aber-gut-dass-ihr-nich-nebenan-wohnt, das-sind-studenten, ohh-erzähl-das-bloß-keinem, die-geile-im-18., ich-auch-Banane-sagen…!“ (Muss nich alles von allen verstanden werden
).






Oktober 31, 2006 um 9:32
Booah, ich glaub mein Schwein pfeift… und ich dachte schon ich wohne geil…